verblüfft

Verblüffen und überraschen – das gehört zu jeder Religion. Dinge wahrnehmen und erfahren, die man sich nicht hätte ausdenken können; etwas spüren, was sich neu und gar fremd anfühlt; unterbrochen werden im üblichen Erfahrungsfluss: Man nennt es auch Offenbarung. Das, was man sich nicht selbst sagen kann, meist wirkt es verunsichernd, oft befreiend. Verblüffung und … Mehr verblüfft

Weihnachtspost

Viele Briefe und Karten hatte ich zum Briefkasten gebracht und dann schrieb mir vor ein paar Tagen meine Freundin aus Hamburg folgendermaßen: Liebe Freundinnen!!!!!! Eben ging nach unten und öffnete meinen Briefkasten. Da lagen Brief von Euch. Wie schön!!!!!!!!!!! Dann stopfte ich sie in meinen Leinenbeutel, in dem noch zu verschickende Post lag und lustwandelte … Mehr Weihnachtspost

Winter kalt

Morgen soll Schnee kommen. Da hab ich nichts dagegen. Immerhin ist heute der 3. Advent, vom Weihnachtsmarkt her höre ich die Alphörner und im Gemeindehaus ist Bücherbazar. Da habe ich ein Buch mit Gedichten von Sonja Marlin entdeckt: „Lieber Gott, du alter Schlingel“, Hamburg 1994. So witzige Reime, so eine ungezwungene Art, mit Gott zu … Mehr Winter kalt

Über die Vorzüge eines müden Blicks

Jetzt, wenn es mitten am Nachmittag schon wieder dunkel ist und manche Tage ganz in Müdigkeit zu versinken drohen, will ich sie anpreisen: Eine bestimmte Art von Müdigkeit. Nicht die pure Erschöpfung, wenn man sich ausgelaugt fühlt, nur noch auf das Sofa sinken will, um vor sich hin stieren. Wenn man schon gar nicht mehr … Mehr Über die Vorzüge eines müden Blicks

„Juxfriedhof“

„Unter diesem Rasen liegt die versoffene Kupferschmid Nasen“ Eine Inschrift auf einem Marterl. So nennt man die Grabkreuze in Österreich. In Kramsach, einem Ort zwischen Innsbruck und Kufstein, gibt es einen Museumsfriedhof. Hier werden Marterl mit lauter witzigen, humorvollen, auch skurilen Sprüchen gesammelt. Tote liegen hier allerdings keine begraben. Wanderer, steh still und weine, hier … Mehr „Juxfriedhof“

Seufzen – tief und genüsslich

Gastbeitrag im Blog von https://netzwerk-bibel.de/, wo ich in Zukunft öfters schreiben werden. Seufzen, meine Lieblingsübung. Ich ziehe beide Schultern hoch und atme dabei tief ein, dann lasse ich sie entspannt mit einem großen Seufzer hinabsinken. Das wiederhole ich ungefähr dreimal und siehe da, es geht mir schon viel besser. In Kursen praktiziere ich das mit … Mehr Seufzen – tief und genüsslich