„Juxfriedhof“

„Unter diesem Rasen liegt die versoffene Kupferschmid Nasen“ Eine Inschrift auf einem Marterl. So nennt man die Grabkreuze in Österreich. In Kramsach, einem Ort zwischen Innsbruck und Kufstein, gibt es einen Museumsfriedhof. Hier werden Marterl mit lauter witzigen, humorvollen, auch skurilen Sprüchen gesammelt. Tote liegen hier allerdings keine begraben. Wanderer, steh still und weine, hier … Mehr „Juxfriedhof“

Seufzen – tief und genüsslich

Gastbeitrag im Blog von https://netzwerk-bibel.de/, wo ich in Zukunft öfters schreiben werden. Seufzen, meine Lieblingsübung. Ich ziehe beide Schultern hoch und atme dabei tief ein, dann lasse ich sie entspannt mit einem großen Seufzer hinabsinken. Das wiederhole ich ungefähr dreimal und siehe da, es geht mir schon viel besser. In Kursen praktiziere ich das mit … Mehr Seufzen – tief und genüsslich

Reisevorbereitungen

Schnell noch die Wäsche gewaschen, die Pflanzen unters Vordach geschoben, den Müll geleert, der Nachbarin den Schlüssel gebracht, die Tageszeitung umbestellt, die Schuhe vom Schuster geholt, ein farblich passendes T-Shirt gekauft, getankt, die Checkliste durchgegangen, das Vergessene in den Koffer gequetscht, doch noch das eine Buch reingestopft, die Schwester kurz angerufen …   Bevor ich … Mehr Reisevorbereitungen

„Sie brauchen Humor!“

Das sagte Katja Riemann neulich in einem Interview in der taz (vom 16./17. Juni 2018). Die bekannte Schauspielerin beschreibt darin, wie sie sich den Mund fusselig redet in ihrem Engagement für die Offene Gesellschaft. Am letzten Samstag hatte die Initiative dazu aufgerufen, Tische und Stühle rauszustellen, schön einzudecken und dann einzuladen: Nachbarinnen, Freunde, Fremde, essen, … Mehr „Sie brauchen Humor!“

Humor. Es lebe meine Vielfalt. Und die der anderen.

Kennen Sie den? „Ein Schiff droht unterzugehen. Der Kapitän überlegt, wie er die Leute dazu bringt, über die Reling zu springen. Dem Engländer sagt er, es sei unsportlich, nicht zu springen. Dem Franzosen sagt er, springen wäre erotisch. Dem Deutschen sagt er, es sei ein Befehl, und dem Italiener sagt er, springen sei verboten.“ Na, … Mehr Humor. Es lebe meine Vielfalt. Und die der anderen.

Meine Minimalleistung des heutigen Tages

Es ist ja Fastenzeit. Viele fasten irgendwas, von dem sie im restlichen Jahr einfach zu viel haben. Dabei sind Schokolade, Fleisch, Alkohol, Klamotten kaufen noch die harmlosen Varianten. Mir scheint, es gibt viel Überdruss an den Üppigkeiten und überhaupt. Alles soll ja immer top sein, außergewöhnlich, irre und damit einzigartig, authentisch, speziell.  Jede Zumutung eine … Mehr Meine Minimalleistung des heutigen Tages

„mehr Wörter, die das Glück fördern“

Das ist eine Empfehlung von René Hartmann, die ich vor ein paar Tagen in der taz (6./7.1.2018) gefunden habe, und die ich sehr gerne aufgreife. Diese drei fielen mir gleich ein und andere gleich hinterher: kostbar, Toleranz, aufgeräumt, wild, Beleuchtungswechsel, heiter, Chancen, Finanzausgleich, sinnvoll, Neugierde, zuhören, Verlässlichkeit, nachdenken, Feminismus, Füße, Care-Arbeit, Sozialleistungen, Kicherengel, Suppe, Vielfalt, … Mehr „mehr Wörter, die das Glück fördern“

Im neuen Jahr werde ich nichts anfangen.

Ich werde keine Diät machen.  Ich werde mir kein neues Urlaubsziel ausgucken. Ich werde kein neues Instrument erlernen. Ich werde mir keine neue Frisur zulegen. Ich werde mich auf keine neue Stelle bewerben. Ich werde keine neues Fitnessprogramm starten. Ich werde mir kein neues Ehrenamt anlachen. Ich werde mir keine neuen Pflanzen für den Balkon … Mehr Im neuen Jahr werde ich nichts anfangen.

Worauf warten Sie noch?

Wir sind ja jetzt in so einer Art Wartestand vor Weihnachten. Allerdings vermutlich bei den meisten ein recht umtriebiger Wartestand. Viele sind im Dezemberfieber, noch schnell was anschaffen, es ist Geld übrig. In diesem Jahr noch einige Termine für 2018 unter Dach und Fach bringen. Berufliche und private. Eine Geburtstagsfeier, ein Familientreffen steht an. Absprachen … Mehr Worauf warten Sie noch?

Wieder Alle Jahre wieder

Schon wieder Advent, Lichter anzünden, Plätzchen backen oder zumindest essen. Eben „Alle Jahre wieder“. Wiederholen, was im letzten Jahr schon war, und im vorletzten und davor und davor auch – das ist voll retro, antiquiert und wunderbar genüßlich subversiv. Ich freue mich jedes Jahr genau darüber. Denn zyklische Bewegungen passen so gar nicht in unsere … Mehr Wieder Alle Jahre wieder