Humor. Es lebe meine Vielfalt. Und die der anderen.

Kennen Sie den? „Ein Schiff droht unterzugehen. Der Kapitän überlegt, wie er die Leute dazu bringt, über die Reling zu springen. Dem Engländer sagt er, es sei unsportlich, nicht zu springen. Dem Franzosen sagt er, springen wäre erotisch. Dem Deutschen sagt er, es sei ein Befehl, und dem Italiener sagt er, springen sei verboten.“ Na, … Mehr Humor. Es lebe meine Vielfalt. Und die der anderen.

Meine Minimalleistung des heutigen Tages

Es ist ja Fastenzeit. Viele fasten irgendwas, von dem sie im restlichen Jahr einfach zu viel haben. Dabei sind Schokolade, Fleisch, Alkohol, Klamotten kaufen noch die harmlosen Varianten. Mir scheint, es gibt viel Überdruss an den Üppigkeiten und überhaupt. Alles soll ja immer top sein, außergewöhnlich, irre und damit einzigartig, authentisch, speziell.  Jede Zumutung eine … Mehr Meine Minimalleistung des heutigen Tages

„mehr Wörter, die das Glück fördern“

Das ist eine Empfehlung von René Hartmann, die ich vor ein paar Tagen in der taz (6./7.1.2018) gefunden habe, und die ich sehr gerne aufgreife. Diese drei fielen mir gleich ein und andere gleich hinterher: kostbar, Toleranz, aufgeräumt, wild, Beleuchtungswechsel, heiter, Chancen, Finanzausgleich, sinnvoll, Neugierde, zuhören, Verlässlichkeit, nachdenken, Feminismus, Füße, Care-Arbeit, Sozialleistungen, Kicherengel, Suppe, Vielfalt, … Mehr „mehr Wörter, die das Glück fördern“

Im neuen Jahr werde ich nichts anfangen.

Ich werde keine Diät machen.  Ich werde mir kein neues Urlaubsziel ausgucken. Ich werde kein neues Instrument erlernen. Ich werde mir keine neue Frisur zulegen. Ich werde mich auf keine neue Stelle bewerben. Ich werde keine neues Fitnessprogramm starten. Ich werde mir kein neues Ehrenamt anlachen. Ich werde mir keine neuen Pflanzen für den Balkon … Mehr Im neuen Jahr werde ich nichts anfangen.

Worauf warten Sie noch?

Wir sind ja jetzt in so einer Art Wartestand vor Weihnachten. Allerdings vermutlich bei den meisten ein recht umtriebiger Wartestand. Viele sind im Dezemberfieber, noch schnell was anschaffen, es ist Geld übrig. In diesem Jahr noch einige Termine für 2018 unter Dach und Fach bringen. Berufliche und private. Eine Geburtstagsfeier, ein Familientreffen steht an. Absprachen … Mehr Worauf warten Sie noch?

Wieder Alle Jahre wieder

Schon wieder Advent, Lichter anzünden, Plätzchen backen oder zumindest essen. Eben „Alle Jahre wieder“. Wiederholen, was im letzten Jahr schon war, und im vorletzten und davor und davor auch – das ist voll retro, antiquiert und wunderbar genüßlich subversiv. Ich freue mich jedes Jahr genau darüber. Denn zyklische Bewegungen passen so gar nicht in unsere … Mehr Wieder Alle Jahre wieder

Ich mag …

Ob er sich jetzt beim Einkaufen immer beobachtet fühlen müssen, fragt mich der Moderator bei der Buchmesse am vergangenen Samstag. Ich saß auf dem „Blauen Sofa“ und durfte mein neuestes Buch vorstellen: „Übermütig. 52 Unterbrechungen, Umweg und Überraschungen.“ Es ist ein Art Jahresbegleiter, mit so vielen Texten und Fotos wie das Jahr Wochen hat. Für … Mehr Ich mag …

Was für ein Glück!?

Beherzter, erfreuter Ausruf oder kritische Rückfrage? Neulich fand in Kaiserslautern unter dieser Überschrift der ökumenische Frauentag statt und ich hatte mich dafür zum Glück auf gut Glück mit Glück befasst. Glücksratgeber, Glücksbringern, Glücksreporte, Glücksforschung, Unterrichtsfach Glück, Weltglücksreport, Glücksranking – die Sehnsucht nach Glück scheint riesig und das Geschäft mit dem Glück boomt. Was mir am … Mehr Was für ein Glück!?

Die Pfingstgesellschaft: müde

Schaffens- und könnensmüde – so sind die Menschen unter den derzeitigen Bedingungen des Arbeitsmarktes, sagt der Philosoph Byung-Chul Han, der sich intensiv mit dem Menschenbild befasst, das neoliberaler Wirtschaft entspricht. [1]. Dass wir viel schaffen, arbeiten und erfolgreich bewältigen, und daher auch rechtschaffen müde sein dürfen, das ist eine Sache. Der Begriff der Könnensmüdigkeit erstaunt. … Mehr Die Pfingstgesellschaft: müde