Homerisches Gelächter in einer Schweizer Gemeinde :-))

Da hatte ich in der letzten Sonntagsausgabe der Neuen Zürcher Zeitung  zum Osterlachen geschrieben (der Artikel als PDF direkt hier) und schon flattert mir eine wunderbare Geschichte ins Haus. Hier ist sie, von einer Leserin aus der Inner-Schweiz. Viel  Vergnügen!
Ein Dorfpfarrer hätte gerne seine alte Kirche renoviert, aber er hatte kein Geld, und die Gemeinde zeigte sich widerspenstig. Schliesslich aber sass er mit einigen Leuten seiner Gemeinde im Wirtshaus, man trank sich in fröhliche Laune  da warf einer den Vorschlag in die Runde:
„Wenn unser Pfarrer in der nächsten Sonntagspredigt das Wort: „Bausi`(Trump würde „Pussy“ dazu sagen) unterbringt, könnten wir ihm versprechen, dass wir das Geld für die Kirchen-Renovation zusammenbringen?!“
Alle erklärten sich einverstanden.
Am folgenden Sonntag war die Kirche voll. Der Pfarrer predigte und predigte, und alle hörten gespannt zu, wann er denn nun endlich besagtes Wort einflechten werde.
Ganz zum Schluss erst sagte der Pfarrer: 
„Endlich werden wir nun unsere Kirche renovieren können. Bausi der Herr mit seinem Segen!“
Stille.
Dann verfiel unser ehemaliger Priester in ein, würde ich sagen, „Homerisches Gelächter“, wie ich es unter reformierten Pfarrern nie vernommen hatte. Solch ein Gelächter, wie es der Mönch Jorge aus „Der Name der Rose“ wohl äusserst missbilligt, Aristoteles aber womöglich erfreut hätte …

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