Memory

Neulich, als ich mit dir zum ersten Mal wieder nach langer Zeit

das Memory spielte, das wir so mögen, mit den Stirnen und Nasen und Mündern, die zueinander passen nicht nur auf eine Weise

da blieb, nachdem schon beinahe alle Gesichter zusammengesetzt waren

im letzten Mischmasch eine Nase übrig.

Ein schönes Exemplar – rund und seltsam und neugierig und schnüffelnd.

Die möchte ich bei mir aufheben bis ganz zum Schluss…

Wenn ich mich dann hinlege für den letzten Schlaf, irgendwann, nicht morgen und nicht bald,

dann werde ich mi ihr Witterung aufnehmen, genau dann, wenn alles um mich herum verstillt.

Dann werde ich sie in die Luft heben, um zu schnuppern.

Vielleicht riecht es dann schon ein bisschen nach  dem Essen am grossen Tisch, nach dem Marmorkuchen meiner Oma, dem Parfum meiner alten Freundin und nach dem, was du Erlösung genannt hast.

Mmmmm-Wohlgeruch der Ewigkeit.

Noch ein bisschen Poesie zu Tod und Ewigkeit aus den drei (kursiven) Worten des Totenhemdblogs….weil eines Stimmung die andere einlädt und Frau zu diesen Worten noch unendlich viel dichten könnte. Der erste Teil steht unter weiteratmen.me.

Mehr zum Projekt:  schaut selbst unter https:// totenhemd.wordpress.com


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