Von Glücksmomenten

Jetzt also zum Glück! Eigentlich sind es wieder solche Glücksmomente im ganz normalen Alltag, von denen Francesco Piccolo in seinem Büchlein schreibt. Fast entschwinden sie einem, so klein und unaufgeregt sind sie, dabei so anregend. Sie bringen zum Lachen und lenken die Aufmerksamkeit aufs unspektakuläre Glück – eben beinahe zu vernachlässigen, aber halt nur beinahe.
„Wenn meine Frau ein Hemd von mir trägt.“
„Wenn Freunde, die dir Fotos zeigen, es auf einmal merken und sagen ‚Die anderen sind alle ganz ähnlich‘, und damit aufhören.“
„Die Tatsache, dass Aloe „vera“, echt ist.“
„Der Sinn für scheinbar Nebensächliches, wie zum Beispiel der Autofahrer hinter dir, der sofort versteht, dass du parken willst und deshalb zurücksetzen musst. Er fährt also nicht weiter, sondern hält ein paar Meter Abstand und wartet.“
Wenn du einen Menschen anschaust, der nicht besonders schön ist, und du merkst, dass er immer schöner wird, je länger du ihn anschaust.
Mich im Badezimmer von Leuten, bei denen ich noch nie gewesen bin, einzuschließen und mir neugierig alle Produkte anzusehen, die sie so benutzen.

Im Buch gibt es noch jede Menge mehr solcher Glücksmomente, aber ich schlage vor, wir schreiben einfach unsere eigenen weiter.

Literaturangabe: Francesco Piccolo, Von Glücksmomenten. Insel, Berlin 2012.

Italy (Einaudi) – Momenti di trascurabile infelicità

und so hat Josef weitergeschrieben – wie schön!

Wenn ein buntes Blatt an einem Baum im Herbst plötzlich das größte Wunder für dich ist.
Wenn du einfach den Moment genießt.
Wenn Menschen auf der Straße, die du nicht kennst, dein fröhliches Gesicht sehen und dich anlächeln.
Wenn ein Freund dir schreibt: ‚Lass uns wieder mal spontan auf ein Bier gehen!‘
Wenn du im Wind spazieren gehst und dich endlich mit deiner Halbglatze anfreunden kannst.
Wenn du aus Lust an der Freude einfach Glücksmomente in einen Blog tippst.


3 Gedanken zu “Von Glücksmomenten

  1. Wenn ein buntes Blatt an einem Baum im Herbst plötzlich das größte Wunder für dich ist.
    Wenn du einfach den Moment genießt.
    Wenn Menschen auf der Straße, die du nicht kennst, dein fröhliches Gesicht sehen und dich anlächeln.
    Wenn ein Freund dir schreibt: ‚Lass uns wieder mal spontan auf ein Bier gehen!‘
    Wenn du im Wind spazieren gehst und dich endlich mit deiner Halbglatze anfreunden kannst.
    Wenn du aus Lust an der Freude einfach Glücksmomente in einen Blog tippst.

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